Aktuelle Nachrichten
18.03.2005
Erfolgreiche Generalversammlung
Die ordentliche Generalversammlung des Vereins des Bündner Staatspersonals (VBS) fand am 18. März 2005 in Chur statt. Präsident Gion Cotti konnte 128 Vereinsmitglieder und Gäste begrüssen. Die statutarischen Geschäfte gaben zu keinen grossen Diskussionen Anlass. Finanzchefin Therese Braschler konnte für das Jahr 2004 einen Reingewinn von rund 7’900.00 Franken ausweisen. Dieses Ergebnis ist umso erfreulicher, weil der VBS auf anfangs September 2004 mit der Winterthur-ARAG eine Kollektivrechtsschutz-Versicherung für alle berufstätigen Vereinsmitglieder abgeschlossen hat. Diese Versicherung bietet volle Deckung für prozessuale Streitigkeiten im Arbeitsrecht, und die Prämie ist im Jahresbeitrag eingeschlossen.
Neu in den Vorstand gewählt wurden Richard Atzmüller und Maria Pfister. Sie ersetzen die bisherigen Vorstandsmitglieder Therese Braschler und Christoph Zindel, welche von der Generalversammlung mit einem kräftigen Applaus verabschiedet wurden. Als neuer Vizepräsident amtet Andreas Cabalzar, welcher in dieser Funktion die Nachfolge von Therese Braschler antritt.
Reges Interesse fanden die Ausführungen von Andreas Cabalzar, welcher die Versammlung über den Stand der Ausfinanzierung der Kantonalen Pensionskasse orientierte. Ende 2004 betrug der Deckungsgrad rund 70 Prozent. Zwischenzeitlich konnte dieser auf rund 97 Prozent angehoben werden. Dies deshalb, weil der Kanton, die Graubündner Kantonalbank, über 80 Prozent der Bündner Gemeinden und weitere angeschlossene Arbeitgeber anfangs 2005 ihren Anteil am Fehlbetrag der Kantonalen Pensionskasse vollständig einbezahlt haben. Applaus gab es auch für Peter Stirnimann, der den Internetauftritt des VBS präsentierte (www.vbsgr.ch).
Gastreferent der diesjährigen Generalversammlung war Regierungsrat Claudio Lardi, Vorsteher des Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartementes Graubünden. In seiner Ansprache betonte er, dass der vom Bündner Grossen Rat beschlossene Personalabbau von 170 Stellen ans Eingemachte gehe. Daher habe sich die Regierung wiederholt gegen eine solche einschneidende Massnahme ausgesprochen. Ein Personalabbau habe nämlich viel weitgehendere Konsequenzen, als wenn im Finanzplan oder im Budget einzelne Positionen gekürzt würden. In diesem Zusammenhang zitierte Regierungsrat Lardi auch den Politologen Francis Fukuyama, wonach der Staat gerade im Interesse der Wirtschaft auf kompetentes und motiviertes Personal angewiesen sei.
Bilder von der Generalversammlung: